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Samstag, 12. Mai 2007

Schalke droht neues Trauma: 0:2 beim BVB

Dem FC Schalke 04 droht ein neuerliches Titel-Trauma. Mit dem 0:2 (0:1) im 129. Revierderby bei Borussia Dortmund verspielten die Königsblauen - wie schon in der Saison 2000/2001 - am zweitletzten Spieltag die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga. Durch die bittere Schlappe beim Erzrivalen zogen die Verfolger aus Stuttgart an dem seit dem 20. Spieltag führenden Meisterschafts-Favoriten vorbei. Zum Entsetzen der vielen Schalker Fans im mit 80 708 Zuschauern ausverkauften Signal Iduna Park trafen Alexander Frei (44.) und Ebi Smolerek (85.) zum verdienten Sieg der Borussia.
Schon vor dem Anpfiff der Partie gab es den ersten Applaus, als Nationalspieler Christoph Metzelder von der Dortmunder Vereinsführung verabschiedet wurde. Es war der stimmungsvolle Auftakt zu einem Kampfspiel mit echtem Derby-Charakter. Von der ersten Minute an gingen beide in Bestbesetzung angetretenen Mannschaft mit großem Einsatz zur Sache. Bereits nach wenigen Sekunden bot sich BVB-Torjäger Alexander Frei nach Flanke von Ebi Smolarek die Chance zur Führung. Vier Minuten später prüfte Smolarek Schalke-Keeper Manuel Neuer mit einem Schuss von der Strafraumgrenze.
Der Gast überstand die Anfangsphase schadlos und versuchte, mehr Ruhe in die bis dahin hektische Partie zu bringen. Mit zunehmender Spielzeit gewann zumindest die Abwehr an Sicherheit. Allerdings mangelte es im Spielaufbau an Ideen, um den BVB ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Lediglich bei Schüssen von Gerald Asamoah (10.) und Hamit Altintop (27./37.) war Torgefahr erkennbar. Auch die aus Schalker Sicht positiven Zwischenstände aus den anderen Stadien gaben keinen Auftrieb. Im Gegenteil: Nach sehenswertem Flankenlauf des scheidenden Metzelder war Frei zur Stelle und verwandelte die Arena mit seinem 16. Saisontor kurz vor der Halbzeit in ein Tollhaus.
Erst nach Wiederanpfiff übernahm der FC Schalke 04 die Regie. Der zunehmende Druck führte zwangsläufig zur Torchancen: In der 57. Minute verfehlte Spielmacher Lincoln mit einem Freistoß aus 18 Metern knapp das Tor, zwei Minuten später stellte der bis dahin unauffällige Kevin Kuranyi erstmals seine Kopfballstärke unter Beweis. Der BVB beschränkte sich in dieser Phase des Spiels auf Torsicherung, suchte sein Heil in Kontern und war bei Möglichleiten von Florian Kringe (70./77.) zwei Mal dem 2:0 nahe. Mit dem Mute der Verzweiflung warfen die Gäste in der Schlussphase alles nach vorn und entblößten die Abwehr. Das nutzte Smolarek per Volleyschuss zum entscheidenden 2:0.

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Dienstag, 8. Mai 2007

Magath in Wolfsburg im Gespräch, lange Sperre für Simunic

Ein Berliner muss nach seinem Platzverweis einige Wochen aussetzen. Aachen setzt im Abstiegskampf erneut zwei Spieler auf die Tribüne. Ein ehemaliger Bayern-Trainer soll ein Kandidat beim VfL Wolfsburg sein.Hamburg - Trainer Felix Magath ist angeblich Wunschkandidat beim Bundesligisten VfL Wolfsburg. Der ehemalige Coach von Bayern München soll in der neuen Saison den glücklosen Klaus Augenthaler ablösen. Das berichten die "Wolfsburger Nachrichten" mit Hinweis auf "gut unterrichtete Kreise". Als Alternative seien der ehemalige Stuttgarter Spielmacher Krassimir Balakow (Grasshopper Zürich) oder Volker Finke (bis Saisonende SC Freiburg) im Gespräch.Das Aus für Augenthaler scheint in Wolfsburg intern bereits beschlossene Sache, nachdem das Team auch in der zweiten Saison unter dem 49-Jährigen wieder in höchster Abstiegsgefahr schwebt. Augenthaler hat zwar noch einen Vertrag bis 2009, allerdings mit einer festgeschriebenen Abfindungssumme bei vorzeitiger Trennung. Wolfsburg hat nur drei Punkte Vorsprung auf den Tabellen-16. Alemannia Aachen und muss am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) auf dem Tivoli antreten. "Ich habe nichts dazu zu sagen", sagte Magath. Innenverteidiger Josip Simunic von Hertha BSC Berlin ist nach seinem Kung-Fu-Tritt gegen Nationalspieler Christian Schulz glimpflich davon gekommen. Der Kroate wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen "rohen Spiels gegen den Gegner" für vier Punktspiele gesperrt und fehlt damit dem Hauptstadtclub auch in den ersten beiden Partien der kommenden Saison. Simunic und die Hertha haben die Strafe bereits akzeptiert.

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Ballack kämpft gegen Rausschmiss

In den englischen Medien halten sich die Gerüchte hartnäckig, nach denen Michael Ballack bei Chelsea vor dem Rauswurf steht. Grund dafür ist der Ärger von Trainer Mourinho über Ballacks Operation am Sprunggelenk. Auch die Führungsspieler der "Blues" rücken vom Kapitän der Nationalmannschaft mehr und mehr ab.Mit einem Knochensplitter, Röntgenbildern und dem ärztlichen Befund von Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt versucht Michael Ballack seine Karriere beim FC Chelsea zu retten. Der deutsche Nationalmannschaftskapitän trifft sich englischen Medienberichten zufolge zu einem "Krisengipfel" an der Stamford Bridge mit Trainer José Mourinho und weiteren Vereinsvertretern. Ballack will die Chelsea-Bosse davon überzeugen, dass seine Operation Ende April in München zwingend notwendig war. Mourinho soll über den angeblich nicht abgesprochenen Eingriff so erbost gewesen sein, dass er Ballacks Rausschmiss gefordert habe, schrieben der "Independent" und die "Daily Mail".
Zentrales Beweisstück ist ein abgesplittertes Knochenteil aus Ballacks Sprunggelenk, das fein säuberlich in einem Glas konserviert wurde. Die Absplitterung war offenbar von Chelseas Mannschaftsärzten übersehen worden. Zumindest schätzten sie die Verletzung, die sich Ballack am 18. April im Meisterschaftsspiel gegen Newcastle United zugezogen hatte, als gering ein. In fünf Tagen könne er wieder spielen, teilten die Chelsea-Mediziner Mourinho seinerzeit mit. Müller-Wohlfahrt hielt eine Operation jedoch für unabdingbar, sah Ballacks Karriere gar gefährdet. Der Deutsche legte sich umgehend unters Messer, in der Hoffnung, so wenigstens zum englischen Pokalfinale am 19. Mai gegen den neuen Titelträger Manchester United wieder fit zu sein.
Beweisstück KnochensplitterSeitdem gilt das Verhältnis zwischen Mourinho und Ballack als zerrüttet. Der Portugiese hatte lange seine schützende Hand über den während der Saison heftig kritisierten Deutschen gehalten. "Er akzeptiert Ballacks Erklärung nicht", schrieb die Londoner Abendzeitung "Evening Standard" und glaubt zu wissen: "Ballacks Mitspieler erwarten, dass er im Sommer gehen muss." In der Kabine des entthronten Meisters sollen vor allem die beiden Rädelsführer John Terry und Frank Lampard mächtig Stimmung gegen Ballack machen, der zusammen mit Andrej Schewtschenko am meisten kassiert - 120 000 Pfund (rund 180 000 Euro) pro Woche. "Wir können nicht zulassen, dass einige Leute versuchen, den Teamgeist zu zerstören, der uns dort hin gebracht hat, wo wir jetzt sind", sagte Lampard der "Sun".

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Montag, 7. Mai 2007

Werder Bremen bleibt im Titelkampf dabei!

Werder Bremen hat im Meisterschaftsrennen nachgelegt und sich den UEFA-Cup-Frust von der Seele geschossen. Drei Tage nach dem Verpassen des kleinen Europapokalfinales gewann das Team von Trainer Thomas Schaaf bei Hertha BSC mit 4:1 und sicherte sich in der Bundesliga mindestens Rang drei, der für die Qualifikation zur Champions League reicht. Bei zwei Punkten Abstand auf Spitzenreiter Schalke hat Bremen zwei Spieltage vor Schluss auch noch eine Chance auf den Gewinn des Liga-Titels. Im zweiten Sonntagsspiel eroberte Bielefeld mit einem 2:1 in Leverkusen drei Punkte, die aller Voraussicht nach den Klassenerhalt der Ostwestfalen gesichert haben.Im ausverkauften Berliner Olympiastadion erwischten die Gäste den besseren Start und gingen nach 19 Minuten durch Markus Rosenberg in Führung. In der 36 Minute verletzte Berlins Josip Simunic den Bremer Christian Schulz mit einem Kung-Fu-Tritt am Auge und sah dafür seinen dritten Platzverweis dieser Saison. Nach dem Wechsel nutzte Werder das Überzahlspiel aus und legte durch Rosenberg (50.) und Diego (60.) schnell nach. Gilberto gelang lediglich der Ehrentreffer für den Tabellenzehnten aus der Hauptstadt, dessen Chancen aufs Erreichen des UI-Cup-Platzes durch die Niederlage wieder gesunken sind. Kurz vor Schluss der Partie krönte Rosenberg seine Leistung mit dem dritten Treffer des Tages.

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Sonntag, 6. Mai 2007

Rummenigge sauer auf Beckenbauer - Sport - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

Sportlich war es für den FC Bayern eine enttäuschende Saison. Wirtschaftlich sieht es besser aus, die Münchner werden einen Umsatzrekord erreichen. Für Verärgerung in der Clubführung sorgt einmal mehr Franz Beckenbauer.München - Beckenbauer hatte in den vergangenen Wochen mehrfach öffentlich erklärt, dass er mit dem Zustand des FC Bayern sehr unzufrieden sei. "So kann es nicht mehr weitergehen. Es ist Zeit für einen großen Schnitt. Wir müssen von vorne anfangen und ein (fast) neues Team aufbauen", verkündete Beckenbauer via "Bild"-Zeitung, "die Saison ist verkorkst."Die Aussagen des Clubpräsidenten und Aufsichtsratsvorsitzenden der FC Bayern AG waren eine unverhohlene Aufforderung an den Vorstandschef Karl-Heinz-Rummenigge und Manager Uli Hoeneß, den Club wieder flott zu machen. Erstmals seit zehn Jahren werden die Münchner kommende Spielzeit nicht in der Champions League vertreten sein. Rummenigge verbittet sich Beckenbauers Einmischung. "Das irritiert nicht nur uns im Vorstand, sondern auch die Mitglieder der anderen Gremien wie Verwaltungsrat und Aufsichtsrat", sagte Rummenigge der "Welt am Sonntag". Immerhin kann sich der ehemalige Bayern-Profi über ökonomischen Fortschritt freuen.

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Schalke gewinnt gegen Nürnberg mit 1:0

Der FC Schalke 04 bleibt auf Meisterschaftskurs. Die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka setzte sich in der ausverkauften Veltins-Arena gegen den 1. FC Nürnberg mit 1:0 (0:0) durch und verteidigte somit die Tabellenführung. Vor 61.482 Zuschauern erzielte Kevin Kuranyi den vielumjubelten Siegtreffer.Wie nicht anders erwartet, starteten die Knappen sehr engagiert und entschlossen in die Partie, doch der Anfangsdruck brachte nicht den gewünschten Erfolg. Die Nürnberger störten sehr früh den Spielaufbau und ließen die Schalker somit nicht in Fahrt kommen. Erst in der 14. Minute wurde es gefährlich für den Nürnberger Kasten, als Christian Pander einen Freistoß aus 25 Metern knapp über die Latte setzte. Zehn Minuten später hatte Kevin Kuranyi die Doppelchance zur Führung, doch der Nationalstürmer scheiterte per Direktschuss an FCN-Keeper Raphael Schäfer, Sekunden später setzte er einen Kopfball Zentimeter neben den Pfosten (23.).Coach Slomka reagierte zur Pause und brachte Mesut Özil für den enttäuschenden Levan Kobiashvili. Der Wechsel brachte den erhofften Schwung, denn die Königsblauen agierten nun noch aggressiver und erspielten sich zahlreiche gute Möglichkeiten. Aber Asamoah (51.), Kuranyi (52./58.) und Rodriguez (55.) brachten das Leder nicht über die Linie. In der 64. Minute wurden die Bemühungen der Gastgeber belohnt: Nach einer Flanke von Hamit Altintop setzte sich Kuranyi gegen seinen Gegenspieler durch und köpfte das Leder unhaltbar aus wenigen Metern ins kurze Eck (64.).

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Samstag, 5. Mai 2007

Bayern kann nicht mehr Gewinnen! 1:1 gegen Absteiger Mönchengladbach

Der FC Bayern München hat das Siegen in der Fußball-Bundesliga verlernt. Selbst beim Absteiger Borussia Mönchengladbach kam der deutsche Rekordmeister nach allen verpassten Saisonzielen nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Damit bleiben die Bayern bereits im dritten Spiel nacheinander ohne Sieg. Die bereits vor einer Woche abgestiegenen Gladbacher konnten zwar ihre sieben Spiele andauernde Negativserie ebenfalls nicht beenden, feierten aber mit dem Punktgewinn einen Prestige-Erfolg. Vor 54 067 Zuschauern im ausverkauften Borussia-Park erzielten Roy Makaay (12.) für die Gäste und Peer Kluge (52.) zum Ausgleich für die Gladbacher die Tore.
Im 80. und vorerst letzten Bundesliga-Duell der beiden Abonnements-Meister der 70er Jahre traten die Gäste wie erwartet ohne sieben verletzte oder gesperrte Stammspieler und ohne Torhüter Oliver Kahn an. Dennoch hatte Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld von seinem «letzten Aufgebot» bedingungslosen Einsatz gefordert. Für die Spieler aus dem zweiten Glied sei es schließlich eine Chance, meinte der Trainer, der Torhüter Michael Rensing, Daniel van Buyten und Andreas Görlitz in die Startelf berief.
Wie gefordert übernahmen die Münchner von Beginn an die Initiative und hatten nach sechs Minuten durch einen Kopfball von Claudio Pizarro die erste große Möglichkeit. Doch Borussias Schlussmann Christofer Heimeroth konnte den Ball parieren. In der zwölften Minute nutzte Makaay dann ein Zuspiel von Ali Karimi und schob den Ball zur 1:0-Führung ein. Sieben Minuten später hatte der Holländer Pech, als er nur die Querlatte traf.Die Gladbacher, bei denen Ze Antonio wieder ins Team rückte, hatten den Bayern wenig entgegenzusetzen. Kapitän Kluge scheiterte nach Pass des von den Bayern umworbenen Marcell Jansen in der neunten Minute an Kahn-Vertreter Rensing. Die Gastgeber zeigten sich zwar bemüht, blieben aber wie so oft im Angriff harmlos. Die besten Chancen hatten die Gäste: Pizarro scheiterte in der 23. Minute mit einem Distanzschuss am guten Heimeroth und verpasste in der 36. Minute das Gladbacher Tor nur knapp.

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Freitag, 4. Mai 2007

Korruptionsverdacht: Anklage gegen Emig steht

Drei Jahre dauerten die Ermittlungen: Nun erhebt die Frankfurter Staatsanwaltschaft Anklage. Jürgen Emig, der frühere Sportchef des Hessischen Rundfunks (hr), wird sich demnächst wegen Betrugs, Untreue, Bestechlichkeit und Bestechung verantworten müssen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Radsportexperte über Strohfirmen Produktionszuschüsse für Sportübertragungen des hr in die eigene Tasche gelenkt hat. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, soll Emigs Ehefrau über die Marketing-Agentur SMP rund 390.000 Euro illegal kassiert haben. Außerdem soll Emig versucht haben, Beweismittel beiseite zu schaffen. Die SMP war auch beim Mitteldeutschen Rundfunk im Geschäft, dessen früherer Sportchef Wilfried Mohren sich ähnlicher Vorwürfe ausgesetzt sieht. Arbeitsgerichtsprozess ruht Emig führt derzeit gegen den hr einen Arbeitsgerichtsprozess um die Rechtmäßigkeit seiner Kündigung. Das Verfahren ist bis zum Abschluss des Strafprozesses ausgesetzt. Der Hessische Rundfunk verlangt rund eine Million Euro Schadensersatz von seinem einstige Angestellten. Die Staatsanwaltschaft hatte die Überlastung der Frankfurter Korruptionsermittler als Grund für die lange Ermittlungsdauer genannt.

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Werder Bremen scheitert im UEFA CUP Klose bekommt Gelb Rote Karte

Werder wollte das Wunder, am Ende stand eine Heimpleite gegen Espanyol Barcelona. Bremens Aus im Uefa-Cup hatte viele Gründe: einen schwacher Schiedsrichter, eine Schwalbe von Miroslav Klose - und einen Patzer von Ersatzkeeper Andreas Reinke.
Bremen - Werder verlor das Halbfinal-Rückspiel gegen Espanyol Barcelona 1:2 (1:0) und hat damit das zweite Europacup-Endspiel seiner Vereinsgeschichte klar verfehlt. Ohnehin waren die Aussichten nach der 0:3-Niederlage im Hinspiel vor einer Woche schon vor dem Anpfiff sehr gering gewesen.Der Platzverweis für Miroslav Klose schon nach 19 Minuten war für Bremen der Anfang vom Ende. Schon in der zweiten Minute hatte der Stürmer nach einem Foulspiel die Gelbe Karte gesehen, eine Schwalbe in der 19. Minute ahndete der schwache Schiedsrichter Bertrand Layec aus Frankreich dann den Regeln entsprechend mit einem Platzverweis. Werder-Trainer Thomas Schaaf hatte dafür kein Verständnis: "Er hat das Spiel entschieden", sagte der Coach, "die Entscheidung kann ich nicht nachvollziehen."
Vor 36.000 Zuschauern im Weserstadion hatte es für Werder dabei zunächst gut angefangen. Schon in der vierten Minute nutzte der Portugiese Hugo Almeida ein Abstimmungsproblem in der Espanyol-Abwehr und brachte sein Team nach Pass von Diego in Führung. Auch in Unterzahl war Bremen in der Folge feldüberlegen und offensiver. Zu klaren Chancen kam der Bundesliga-Dritte jedoch nicht. Man habe jedoch klar gezeigt, "dass wir es schaffen wollen", so Klose.

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Donnerstag, 3. Mai 2007

T-Mobiles Ärzten droht bis zu fünf Jahren Haft

Nach den Enthüllungen über eine angebliche Dopingpraxis im Team Telekom um Jan Ullrich hat der Bonner Rennstall seine längjährigen Teamärzte Lothar Heinrich und Andreas Schmid suspendiert. Die Staatsanwaltschaft Freiburg wertet nun die bislang einseitige Faktenlage aus und erwägt, den früheren Masseur Jef d’Hont als Zeugen zu vernehmen.Eine Sitzung beim Landgericht ließ die Dinge erst Donnerstag richtig ins Rollen kommen. Weil der zuständige Sachbearbeiter der Staatsanwaltschaft Freiburg am Mittwoch verhindert war, werden sich die Ermittler nun also ab Freitag intensiv mit der am Mittwoch eingegangenen Strafanzeige gegen zwei von sieben Mannschaftsärzten des T-Mobile-Radrennstalls befassen. Der Vorwurf gegen Andreas Schmid und Lothar Heinrich lautet auf „Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz“ und „Versuch der Körperverletzung“ – und allein für letzteres sieht das Gesetz einen Strafrahmen „von mindestens einer Geldstrafe bis fünf Jahren Haft maximal“ vor, sagte Oberstaatsanwalt
Das T-Mobile-Team reagierte zügig auf die neue Nachrichtenlage. „Der Staatsanwalt sah einen Anfangsverdacht als gegeben an. Nach Gesprächen mit Andreas Schmid und Lothar Heinrich sind wir übereingekommen, die Zusammenarbeit mit beiden bis auf weiteres ruhen zu lassen – auch wenn ich ihnen keine Schuld unterstelle und die Trennung womöglich unfair ist“, sagte Teambetreiber Bob Stapleton.

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Klose geht nicht zum FC Bayern Muenchen

Miro Klose bleibt bis 2008 ein Grün-Weißer Miroslav Klose bleibt bis zu seinem Vertragsende 2008 bei Werder Bremen. Das gab der Verein am Mittwochabend bekannt. Die Situation für den um Klose bisher so heftig werbenden FC Bayern wird dadurch immer schwieriger. Denn auch der Toni-Deal ist längst noch nicht fix.Miroslav Klose wird seinen Vertrag bei Werder Bremen bis zum 30.06.2008 erfüllen. In einem Gespräch mit Werders Geschäftsführung gab der Nationalspieler am Mittwoch seine Entscheidung bekannt und beendete damit alle Gerüchte über einen vorzeitigen Wechsel.Werders Geschäftsführer Klaus Allofs kommentierte anschließend die Entscheidung so: "Wir sind froh, dass diese Entscheidung jetzt endlich gefallen ist. Es gab von Anfang an drei Möglichkeiten. Miro hätte seinen Vertrag verlängern, ins Ausland wechseln oder bis zum Ende der Laufzeit bei Werder bleiben können. Er hat sich für die dritte Möglichkeit entschieden. Wir hätten uns gewünscht, dass er früher zu diesem Ergebnis gekommen wäre, aber jetzt haben wir die nötige Klarheit, um mit voller Kraft die letzten Aufgaben dieser Saison anzugehen."

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Mittwoch, 2. Mai 2007

"Rostock bittet Fans um Hilfe"

Die nach den Krawallen im Montagsspiel bei Rot-Weiß Essen (0:0) gebildete Sonderkommission von Fußball-Zweitligist Hansa Rostock hat als erste Maßnahme die Fans um Mithilfe bei der Identifizierung der Täter gebeten.Wir bitten alle Fangruppierungen und Anhänger des Klubs, uns bei den Aufklärungsmaßnahmen zu unterstützen", sagte Rainer Friedrich, der als Geschäftsführer der Ostseestadion GmbH der Kommission vorsitzt. Unterdessen hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) beide Vereine zu einer zeitnahen schriftlichen Stellungnahme aufgefordert. "Unser erklärtes Ziel ist es, so schnell wie möglich, und damit in der laufenden Saison, dies zu erledigen", sagte DFB-Pressesprecher Harald Stenger. Die Berichte der Klubs seien bis Donnerstag zwölf Uhr beim DFB einzureichen, bestätigte Hansa-Pressesprecher Axel Schulz, der keine Angaben zum Inhalt machen wollte.

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Allofs will Klose im Sommer nicht ziehen lassen

Der FC Bayern rüstet mächtig auf. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" haben sich die Münchner mit Luca Toni und Miroslav Klose über einen Wechsel an die Isar geeinigt. Der Transfer des italienischen Weltmeisters sei - trotz aller Dementis von Tonis Agenten Tulli Tinti - fest verabredet. Der Stürmer des AC Florenz, für den die Bayern zwischen 15 und 18 Millionen Euro zahlen müssen, habe bereits einen Vorvertrag unterschrieben. Dieser soll in den kommenden Tagen in einen festen Vertrag (3 Jahre Laufzeit plus Option, 5,5 Millionen Jahresgehalt) umgewandelt werden. Dagegen ist noch völlig offen, ob auch Klose bereits im Sommer oder erst nach Ablauf seines Vertrages bei Werder Bremen nach der Spielzeit 2007/08 wechselt. Nach Informationen des "kicker" ist Werder nach derzeitigem Stand nicht bereit, seinen Stürmer-Star nach dieser Saison in Richtung München abzugeben. "Wir haben mit Klose vereinbart, dass wir eventuell seinen Wünschen nachkommen werden, wenn es sich um einen Transfer ins Ausland handelt. Für die Bundesliga gilt das nicht", sagte Manager Klaus Allofs. "Für einige mag München Ausland sein, für uns jedoch nicht", fügte Bremens Geschäftsführer Manfred Müller an.

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Dienstag, 1. Mai 2007

Bayern München angeblich mit Klose einig

Das wird die Fans von Werder Bremen nicht freuen. Laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" soll sich der FC Bayern München mit Miroslav Klose über einen Wechsel geeinigt haben. Mit Luca Toni soll ebenfalls alles perfekt sein.Wann Klose zum deutschen Rekordmeister wechseln wird ist allerdings noch offen, da sich die beiden Clubs bisher noch nicht über die Ablösemodalitäten einigen konnten. Der italienische Nationalstürmer Toni soll die Bayern bereits zur kommenden Saison verstärken.Ein Treffen zwischen Klose und Bayern-Manager Uli Hoeneß und Trainer Ottmar Hitzfeld soll vergangene Woche in Hannover stattgefunden haben. Der Stürmer von Werder Bremen beteuerte danach, es habe sich nur um ein 20-minütiges Informationsgespräch gehandelt und nicht um Vertragsverhandlungen.DFL ermitteltDie Deutsche Fußball Liga hat daraufhin Ermittlungen gegen Klose und den FC Bayern aufgenommen, da Werder, wie es die Statuten vorsehen, vorher nicht schriftlich von dem Treffen informiert worden ist.Ein Hindernis wäre derzeit noch der Nike Ausrüstervertrag von Miroslav Klose, da zwischen Bayern-Ausrüster Adidas und dem US-Konzern seit dem Streit um die deutsche Nationalmannschaft eisernes Schweigen herrscht. Karl-Heinz Rummenigge soll laut SZ Adidas-Vorstandschef Herbert Hainer, der auch im Bayern-Aufsichtsrat sitzt, von dem Transfer überzeugen.Was wird mit Pizarro und Makaay?Nach dem Großeinkauf im Angriff dürften auch Gerüchte über den Verbleib der bisherigen Münchner Stürmer lauter werden. Während die Zeichen im Falle des Peruaners Claudio Pizarro ohnehin auf Trennung stehen, dürfte es nun Spekulationen über den Verbleib von Roy Makaay beim FC Bayern geben.Nach den Verpflichtungen von Klose, Toni sowie der bereits durch den Club bekannt gegebenen Jan Schlaudraff, Hamit Altintop und Ernesto Sosa schauen sich die Münchner weiter auf dem Transfermarkt um; drei weitere Spieler sollen noch kommen.

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Krawalle in Essen:Vollidioten, die den Fußball zerstören

Entsetzen über die Ausschreitungen in Essen: Hansa Rostock erwartet eine saftige Strafe wegen der Fans, die im Gästeblock zündelten, randalierten und eine Spielunterbrechung provozierten. Der DFB ermittelt. Der Zweitligist selbst vermutet absichtliche Schädigung - und hofft auf Milde.Essen - "Das sind Vollidioten, die den Fußball zerstören", sagte Hansa-Trainer Frank Pagelsdorf zu den Vorkomnissen in der Zweitliga-Partie zwischen Rot-Weiß Essen und Rostock (0:0) gestern Abend, die von Schiedsrichter Jochen Drees in der 51. Minute aufgrund eines Feuers und Krawallen im Gästeblock für knapp 15 Minuten unterbrochen werden musste. Der DFB hat mittlerweile die Ermittlungen aufgenommen. Da es sich vermutlich um Hansa-Fans handelte, rechne er mit einer Strafe für seinen Verein, sagte Vorstandschef Dirk Grabow. Allerdings hofft Pagelsdorf auf Milde, obwohl die Gäste-Anhänger als Wiederholungstäter gelten. In dieser Saison kam es schon bei Rostocker Auswärtsspielen in Burghausen, Karlsruhe und Babelsberg (Pokal) zu Vorkommnissen. Der Coach meinte: "Das waren Leute, die dem Club bewusst schaden wollten." Torwarttrainer Perry Bräutigam vermutete seinerseits einen Racheakt: "Ich hatte den Eindruck, dass die Krawalle in Essen geplant waren." Ebenso verärgert reagierte Hansa-Manager Stefan Studer, der sagte: "Da muss man von Idioten sprechen, die dem Fußball schaden und leider ganz klar dem FC Hansa Rostock."

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Randale:Rostock muss Sanktionen befürchten

Die Nullnummer geriet angesichts der Randale in den Hintergrund. Wegen eines durch Leuchtfeuer ausgelösten Brandes im Gäste-Fanblock unterbrach Schiedsrichter Jochen Drees am Montagabend in der 50. Minute die Partie Rot-Weiss Essen - Hansa Rostock (0:0) für knapp 15 Minuten. Da die Krawalle von mutmaßlichen Hansa-Fans ausgingen, muss der Klub harte Sanktionen befürchten. "Wir schämen uns für diese Vorkommnisse, ich rechne mit einer Strafe", sagte Hansa-Vorstandschef Dirk Grabow.Sekunden, nachdem das Feuer im Georg-Melches-Stadion ausgebrochen war, reagierte Drees und schickte die Spieler in die Kabine. Während Besucher, darunter auch Kinder, an die Zäune gedrückt wurden und eine Panik drohte, flogen von der Tribüne weitere Feuerwerkskörper auf den Rasen. Erst als eine Hundertschaft der Polizei den mit rund 1500 Fans gefüllten Block stürmte, die Brandkörper löschte und für Ruhe sorgte, wurde das Spiel fortgesetzt. "Das war oberpeinlich und fällt auf uns zurück. Wer so etwas macht, muss für immer vom Fußball ausgeschlossen werden", meinte Hansa-Trainer Frank Pagelsdorf. Manager Stefan Studer sagte verärgert: "Da muss man von Idioten sprechen, die dem Fußball schaden und leider ganz klar dem FC Hansa Rostock."

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Montag, 30. April 2007

Für Christoph Daum stehen beim Zweitligisten 1. FC Köln die Zeichen auf Abschied.

Der bei seiner Rückkehr vor knapp sechs Monaten als "Messias" gefeierte Trainer denkt nach der erneut desolaten Vorstellung seines Teams gegen die Spvgg Greuther Fürth (0:2) offenbar an ein vorzeitiges Ende seines Engagements. "Ich werde jetzt zwei, drei Tage frei nehmen, um den Kopf freizubekommen. Dann werde ich mit dem Präsidium einige ganz wichtige Diskussionen führen", sagte Daum.Eine Klausel erlaubt dem 53-Jährigen angeblich die vorzeitige Trennung zum Saisonende - trotz eines bis 2010 laufenden Vertrages. Der Star-Trainer stellt sich nach drei Niederlagen in Folge erstmals selbst deutlich infrage. "Das ist die schwierigste Phase meiner 22-jährigen Cheftrainer-Tätigkeit. Da kommen auch Selbstzweifel auf. Dass du so belächelt und verhöhnt wirst, das ist das Schlimmste, was dir im Fußball passieren kann", meinte Daum.Auch die Chefetage der Kölner drängt angesichts der Planungen für die kommende Saison auf eine schnelle Entscheidung Daums. Ein eindeutiges Bekenntnis des mit angeblich 2,2 Mill. Euro Jahresgehalts teuersten Trainers der Klubgeschichte fehlt. "Wir benötigen möglichst schnell Klarheit und eine Entschiedung in der Trainerfrage", sagte Manager Michael Meier der Bild-Zeitung.

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FC Bayern München: Hoeneß: "Wir werden keine Rücksicht mehr nehmen"

Eine Woche hatte Uli Hoeneß eisern zu jeglichen Personaldiskussionen geschwiegen. Doch nach der indiskutablen Vorstellung bei der 1:2-Heimpleite gegen den Hamburger SV platzte dem Bayern-Manager der Kragen. "Es ist ganz klar, dass diese Mannschaft total verändert wird. So eine Mannschaft werden die Fans nicht mehr zu sehen bekommen." Im Klartext heißt das: Die Bayern-Stars müssen um ihren Arbeitsplatz fürchten. "Wir werden keine Rücksicht mehr nehmen und die Leute raussuchen, die nicht gut genug sind - egal, ob sie Vertrag haben oder nicht", raunzt Hoeneß im "kicker".Und es wird einige Veränderungen im Team gehen: Claudio Pizarro (Hoeneß: "Sein Vertrag wird nicht verlängert") und Ali Karimi müssen gehen, Mehmet Scholl hört auf, Hasan Salihamidzic wechselt nach Turin, Owen Hargreaves will unbedingt nach Manchester und Roque Santa Cruz nach Spanien. Auch Spieler wie Roy Makaay, den der PSV Eindhoven holen will, oder der erst vor gut einem Jahr zu den Bayern gewechselte Daniel von Buyten stehen auf dem Prüfstand. "Jeder muss betroffen von diesen Sprüchen sein. Jeder hat sie gehört. Jeder muss in den Spiegel schauen und über sich nachdenken", sagt van Buyten kleinlaut im "kicker".

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Sonntag, 29. April 2007

KSC wieder in der 1.Bundesliga nach 9 Jahren

Der KSC machte seine Rückkehr in die Eliteliga nach neun Jahren durch einen 1:0-Heimsieg gegen die SpVgg Unterhaching perfekt. Nach dem 17. Saisontreffer von Torjäger Edmond Kapllani in der 67. Spielminute starteten die 29 500 Zuschauer im ausverkauften Wildparkstadion eine rauschende Aufstiegsparty. Noch vor dem Abpfiff streiften die Ersatzspieler blaue Aufstiegs-T-Shirts über und im ausgelassenen Jubel bekam auch Trainer Edmund Becker eine kräftige Bierdusche ab.Sportlich konzentriert sich nun alles auf den packenden Kampf um Platz zwei und drei. Als großer Gewinner des 31. Spieltags durften sich neben dem KSC auch die SpVgg Greuther Fürth und der SC Freiburg fühlen, die nach Punkten mit dem Tabellendritten MSV Duisburg gleichzogen. Nachdem die Duisburger in Jena nur ein 3:3 erzielt hatten, bewiesen die Fürther beim 1. FC Köln Nervenstärke und gewannen durch Treffer von Hans Henrik Andreasen und Edeljoker Cidimar mit 2:0. Freiburg siegte nach einer 3:0-Führung durch zwei Treffer von Wilfried Sanou und einem von Roda Antar bei den abstiegsbedrohten Offenbacher Kickers am Ende knapp mit 3:2

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Samstag, 28. April 2007

Bundesliga 31. Spieltag Ergebnisse

VfL Bochum - Schalke 04 2 : 1
Bayern München - Hamburger SV 1 : 2
Alemannia Aachen - Hertha BSC 0 : 4
Borussia M'gladbach - VfB Stuttgart 0 : 1
1. FSV Mainz 05 - Hannover 96 1 : 2
Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt 2 : 0
1. FC Nürnberg - VfL Wolfsburg 1 : 1
Arminia Bielefeld - Werder Bremen So.
Energie Cottbus - Bayer Leverkusen So. "

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Peinlich!:HSV gewinnt gegen Bayern Muenchen

Das war's dann mit der Titelverteidigung: Ausgerechnet José Paolo Guerrero beendete mit seinem dritten Treffer innerhalb von drei Wochen die allerletzten leisen Hoffnungen des FC Bayern München, doch noch ins Titelrennen einzugreifen. Der Peruaner, im vergangenen Sommer nach Hamburg abgegeben, schoss mit seinem 2:1 den HSV sechs Punkte weg vom Abstiegsplatz. Für die unterlegenen Bayern gab es eine weitere Hiobsbotschaft aus Mönchengladbach. Das praktisch abgestiegene Liga-Schlusslicht unterlag dem VfB Stuttgart mit 0:1. Die Schwaben steigen für zumindest 24 Stunden auf Rang zwei, nur einen Punkt hinter Noch-Tabellenführer FC Schalke 04.

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