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Montag, 30. April 2007

Mit 150 in der Tempo-80-Zone

Wie die Polizei in Mendig bei Koblenz berichtete, wurden allein 52 Teilnehmer der internationalen Rallye „Gumball 3000“ an der Rastanlage Brohltal bei Koblenzangehalten und kontrolliert, 16 weitere Fahrer an der deutsch-belgischen Grenze sowie in Hessen und Nordrhein-Westfalen gestoppt. Die Fortsetzung des Rennens auf deutschem Boden wurde untersagt.Nach Angaben der Polizei waren zuvor bereits sechs Fahrer bei teils deutlichen Geschwindigkeitsüberschreitungen ertappt worden. So sei ein deutscher Fahrer mit 150 Stundenkilometern durch eine Tempo-80-Zone gebraust. Die Rennteilnehmer waren auf dem Weg von London zum Flughafen Hahn. Dort sollen die Fahrzeuge der Teilnehmer in Flugzeuge verladen und nach Istanbul gebracht werden. Anschließend soll das illegale Rennen über Südosteuropa, dieSlowakei und Berlin nach London zurückführen.Wie die Polizei weiter berichtete, mussten die überwiegend ausländischen Fahrer wegen des zu erwartenden Bußgelds eine Sicherheitsleistung von jeweils 420 Euro hinterlegen. Anschließend sei den Fahrern in zwei von der Polizei überwachten Konvois erlaubt worden, die Fahrt zum Flughafen Hahn fortzusetzen. So sei unterbunden worden, dass die Teilnehmer in Rennfahrermanier ihren Weg fortsetzten. „Gumball 3000“ findet in diesem Jahr bereits zum neunten Mal statt. Das Rennen wurde nach Angaben der Veranstalter am Sonntagnachmittag gestartet und soll am kommenden Samstag zu Ende gehen.

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Trockenes Wetter in Hessen: Brände legen Verkehr lahm

Die anhaltende Trockenheit sorgt seit Tagen für hohe Brandgefahr in Hessen. Am Sonntag brannten im Kinzigtal mehrere Bahndämme. Fast zeitgleich gab es ein Feuer an der A 66. Ursache war in beiden Fällen vermutlich Funkenflug. Entlang der Bahnlinie Fulda - Frankfurt entzündete sich gegen 11.40 Uhr an zahlreichen Stellen die Böschung. Nach Angaben der Bahnpolizei brannte es in Schlüchtern, Steinau, Bad Soden-Salmünster und Wächtersbach. Dieser Bereich wurde für Züge zeitweise gesperrt. Zwischen Schlüchtern und Bad Soden-Salmünster wurden Pendelbusse eingesetzt. IC- und ICE-Züge wurden ab Kassel über Gießen beziehungsweise ab Fulda über Aschaffenburg großräumig umgeleitet. Es kam zu Verspätungen von bis zu einer halben Stunde. Über 300 Rettungskräfte waren im Einsatz. Erst am späten Nachmittag waren die Brände gelöscht und die Strecke wieder frei.

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Sonntag, 29. April 2007

Wetteraukreis:Leiche von Rosbach: Ermordeter ist identifiziert

Kinder hatten die blutüberströmte Leiche am Dienstag bei Rosbach in der Wetterau gefunden. Die 25-köpfige Sonderkommission der Polizei konnte jetzt das Rätsel um die Identität des Toten lösen. Es handele sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen 53 Jahre alten verheirateten Familienvater aus Wuppertal in Nordrhein-Westfalen, teilten Staatsanwaltschaft Gießen und Polizei am Freitag mit. Der Mann wurde laut Obduktionsergebnis erschlagen. Polizei: Mann aus unauffälligen Verhältnissen
Der seit etwa 30 Jahren in Deutschland lebende Kroate wurde seit vergangenem Samstag von seiner Familie vermisst. Der Vater von zwei Söhnen hatte am Abend die Wohnung verlassen und gesagt, dass er noch etwas zu erledigen habe und bald wieder da sein werde. Er war mit seinem Auto weggefahren. Das Fahrzeug und die Geldbörse des Mannes wurden bislang nicht gefunden. Der Mann lebte nach Polizeiangaben in "unauffälligen, normalbürgerlichen Verhältnissen". Er verdiente sein Geld als Staplerfahrer. Fundort in der Nähe der AutobahnKinder hatten die Männerleiche an der Zufahrt zu einem Bauernhof auf einer Pferdekoppel gefunden. Der Fundort liegt nahe der Autobahn 5 an der Abfahrt Friedberg. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann dort tot abgelegt wurde. Die an den Händen gefesselte Leiche wies am ganzen Körper und im Gesicht Spuren stumpfer Gewalt auf.

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