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Donnerstag, 10. Mai 2007

Südbaden: Moerder von Mirjam schildert Tat

Knapp drei Wochen hat die Polizei nach dem Mörder der 13-jährigen Mirjam gesucht. Nach einem groß angelegten DNA-Test wurde ein 31-Jähriger festgenommen, der schon gestanden hat. Über das Motiv schweigt er zwar, aber Einzelheiten seiner schrecklichen Tat hat er geschildert.Nach der Festnahme des mutmaßlichen Mörders der 13-jährigen Mirjam im südbadischen Auggen sucht die Polizei nach dem Tatmotiv. Der 31 Jahre alte Arbeiter, der die Tat gestanden hat, habe sich dazu bislang nicht geäußert, sagte ein Polizeisprecher. Eine sexuelle Absicht des Mannes könne nicht ausgeschlossen werden. Es seien jedoch keine Spuren eines Sexualverbrechens gefunden worden. Laut Polizei wurde der 31-Jährige zu Hause festgenommen worden. Er habe keinen Widerstand geleistet, sei ruhig, gefasst und emotionslos gewesen. Zum Tatmotiv habe der Mann sich in seinen Vernehmungen bislang nicht geäußert. Allerdings habe er den Tathergang geschildert. Demnach wartete er am Morgen des 20. April an dem Weg auf ein Opfer. Als die 13-jährige Mirjam vorbeigefahren sei, habe er sie ins Gebüsch gezerrt und dort erdrosselt. Kripochef Bernd Belle sprach von einer Zufallstat. "Wir gehen davon aus, dass sich Opfer und Täter nicht näher gekannt haben", sagte er. Die Schülerin hatte sich von ihrem Zuhause in Auggen mit dem Fahrrad auf den Weg zur Schule gemacht. Dort kam sie aber nicht an. Auf ihr Verschwinden wurde die Familie erst am Mittag aufmerksam, nachdem die 13-Jährige nicht nach Hause gekommen war. Suchtrupps mit einem Hubschrauber und Spürhunden fanden das Mädchen schließlich etwa zwei Kilometer vom Elternhaus entfernt tot neben seinem Rad.

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Mittwoch, 9. Mai 2007

Mädchenmord in Auggen: Polizei nimmt 31-Jährigen Verdächtigen fest

Fast drei Wochen nach dem Mord an der 13-jährigen Mirjam im südbadischen Auggen in Baden-Württemberg ist ein 31 Jahre alter Mann als mutmaßlicher Täter festgenommen worden. Das teilten die Polizei und das baden-württembergische Innenministerium am Mittwoch mit. Der Mann habe die Tat bereits gestanden. Der Tatverdächtige sei ledig, kinderlos und komme aus Auggen. Es wurde Haftbefehl erlassen. Das Mädchen war am 20. April auf dem Schulweg erdrosselt worden.Auf die Spur des Mannes war die Polizei durch eine freiwillig abgegebene Speichelprobe gekommen, die mit der DNA am Tatort übereinstimmte. Das Motiv für das Verbrechen sei weiterhin unklar. Der vor etwas mehr als einem Jahr in den Winzerort gezogene Arbeiter hat sein Opfer vermutlich nur vom Sehen gekannt.Insgesamt haben in den letzten Tagen mehr als 530 Menschen in Auggen und Umgebung eine Speichelprobe abgegeben. Es handelte sich fast ausschließlich um Menschen, die die Polizei in den Tagen nach dem Mord in der Umgebung des Tatortes sowie auf dem Schulweg des ermordeten Mädchens angetroffen hatte."Ich bin erleichtert und froh, dass jetzt der mutmaßliche Täter gefasst wurde. Was bleibt, ist Trauer und Betroffenheit darüber, dass er unter uns gelebt hat", sagte Auggens Bürgermeister Fritz Deutschmann. Der schnelle Fahndungserfolg sei wichtig für das Gefühl der Sicherheit der Bürger. "Bis zur Festnahme konnten wir nicht ausschließen, dass der Täter möglicherweise wieder auftritt", sagte der Leitende Kriminaldirektor Heiner Amann. Viele Eltern lebten nach der Tat in Angst und hatten ihre Kinder zur Schule gebracht.

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Drei Wochen nach dem Mord an Mirjam nimmt Polizei Verdächtigen fest

Knapp drei Wochen nach dem Mord an der 13-jährigen Mirjam im südbadischen Auggen ist der mutmaßlicher Täter gefasst. Der 31-jährige Mann habe die Tat bereits gestanden, teilte die Polizei in Freiburg mit. Er sei ledig, kinderlos und komme aus Auggen, hieß es. Das Mädchen war am 20. April auf dem Schulweg erdrosselt worden. Auf die Spur des Täters war die Polizei durch eine freiwillig abgegebene Speichelprobe gekommen, die mit der DNA am Tatort übereinstimmte. Unklar ist, ob der mutmaßliche Täter das Opfer gekannt hat.

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Fahndung per Screenshot

Wer in Online-Spielen wie "Second Life" oder in Internet-Chats auf kriminelle Inhalte stößt, sollte diese mit einem Screenshot dokumentieren. Damit sei den Ermittlungsbehörden am besten geholfen, sagte Friedemann Schindler von "Jugendschutz.net" in Mainz am Dienstag dem dpa-Themendienst. "Drücken Sie die Tastenkombination Alt + Druck. Es wird dann eine Kopie der Bildschirmanzeige in der Zwischenablage gespeichert". Mit "Strg + V" könne dann eine Kopie im Word- oder in einem Grafikprogramm eingefügt und gespeichert werden. "Machen Sie am besten eine Serie von Screenshots, wenn Sie so etwas beobachten", rät Schindler. Seine Stelle überwacht und prüft als Zentrale der Länder jugendschutzrelevante Angebote im Internet. Außerdem sollten Surfer die Zeit und die Beteiligten genau notieren - über den Benutzer- oder "Nickname" können die Betreiber von Internetinhalten dann die Identität des Urhebers feststellen. Mit einem Protokoll auf Papier und den Screenshots auf CD oder USB-Stick sollten Beobachter dann zur nächsten Polizeidienststelle gehen. Zu Wochenbeginn war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft Halle Vorfälle von Kinderpornografie im Online-Rollenspiel "Second Life" verfolgt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat. Eine kleine Gruppe von Nutzern soll sich über die Plattform als Kinderavatare - also als Kinder-Spielfiguren - anderen Nutzern als virtuelle Sexualpartner zur Verfügung gestellt haben. Um eine schnelle und unbürokratische Anzeige zu ermöglichen, haben mehrere Länder mittlerweile auch so genannte Internetpolizeiwachen eröffnet. Per Mail können dort rund um die Uhr kriminelle Inhalte angezeigt werden. "Die Polizei rät bei Verstößen wie in "Second Life" aber eher dazu, ganz klassisch zur Wache zu gehen", sagt Schindler. Die Betreiber von Homepages direkt anzusprechen ist nach Erfahrung des Experten weniger sinnvoll.

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Tuerke in Dresden durch Neonazis schwer verletzt

Die Polizei fahndet nach den 25- bis 30-jährigen Tätern In Dresden ist ein Türke bei einem Überfall durch drei Rechtsextremisten schwer verletzt worden. Der 26-Jährige ist Montagnacht in einer Straßenbahn zunächst beschimpft und dann mehrmals geschlagen worden, so die Polizei. Er musste in die Klinik gebracht werden. Die Polizei fahndet nach den 25- bis 30-jährigen TäternDie Täter hätten den 26-Jährigen wegen seines fremdländischen Aussehens beschimpft. Als er die drei Männer deswegen zur Rede gestellt habe, hätten sie ihn angegriffen.Zwei der Männer hätten den 26-Jährigen nach bisherigen Erkenntnissen festgehalten, während der dritte ihn mehrfach ins Gesicht geschlagen habe.Anschließend flüchteten sie den Angaben zufolge. Der Türke. erlitt unter anderem eine Fraktur im Gesicht.Die Täter sind nach Angaben des Opfers etwa zwischen 25 und 30 Jahre alt und haben kurz geschorene Haare. Nach ihnen werde gefahndet, teilte die Polizei mit.Der Staatsschutz der Polizei nahm unterdessen die Ermittlungen. Die Täter, die nach Angaben des Opfers zwischen 25 und 30 Jahre alt sind und kurz geschorene Haare haben, sind weiterhin auf der Flucht.

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Dienstag, 8. Mai 2007

Polizei fahndet weiter nach entflohenem Straftäter

Bremen . Die Bremer Polizei fahndet weiter nach einem entflohenen Straftäter. Der 28-Jährige war am Freitag gemeinsam mit einem 25 Jahre alten Gefangenen aus der Justizvollzugsanstalt Bremen geflüchtet. Dabei hatte sich der jüngere der beiden Männer am Bein verletzt und in der Nacht zu Sonntag der Polizei gestellt, wie die Senatspressestelle mitteilte.Der 25-Jährige wurde wegen mehrerer Diebstähle zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten verurteilt. Sie war zunächst zur Bewährung ausgesetzt, dies wurde wegen weiterer Ladendiebstähle jedoch widerrufen. Ihn erwartet nun außerdem ein Strafverfahren wegen Gefangenenmeuterei und Sachbeschädigung.Die beiden Männer hatten am Freitag im Toilettenbereich der Tischlerei die Gitterstäbe eines Dachfensters durchtrennt und anschließend die Außenmauer überwunden. Der 28-Jährige ist wegen schweren Raubes und Körperverletzung zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt.

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Montag, 7. Mai 2007

Bremen: Polizei jagt Geiselnehmer eines Kleinkindes

Ein Mann hat in der Nacht in Bremen seine 15 Monate alte Tochter als Geisel genommen und sich eine stundenlange Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Am Morgen überwältigten die Beamten den 36-Jährigen in seinem Auto und befreiten das Kind unverletzt.Bremen - Der Mann war gestern Morgen in die Wohnung seiner Freundin im Bremer Norden eingedrungen und hatte das Kind mitgenommen. Am Abend teilte er der 29-jährigen Mutter telefonisch mit, das kleine Mädchen nicht mehr hergeben zu wollen. Daraufhin holte die Frau die Polizei.Als die Beamten das Kind aus der Wohnung des Mannes in Bremen Nord holen wollten, habe dieser zu einer Waffe gegriffen, sagte ein Polizeisprecher. Er habe gedroht, das Kleinkind und ein älteres Kind, das sich auch bei ihm aufhielt, mit einem langen Messer zu erstechen, wenn die Polizisten nicht verschwänden.Als die Beamten sich zurückzogen, sei er mit dem Kleinkind im Auto Richtung Norden geflüchtet. Es folgte eine Verfolgungsjagd quer durch das angrenzende Niedersachsen. Nach einer längeren Verfolgung sei der Flüchtende in den frühen Morgenstunden zur Aufgabe überredet worden. Die Beamten hätten ihn festgenommen und das Kind befreit. Das zweite Kind habe der Mann zu Hause gelassen, sagte der Sprecher.

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Samstag, 5. Mai 2007

Erneut Frauenleiche in Berliner Park gefunden

In einem Berliner Park ist am Samstag die Leiche einer 15-jährigen gefunden worden. Mehr als 100 Beamte durchsuchten das Gelände – eine Spur gibt es noch nicht.Erneut ist in einem Berliner Park eine Frauenleiche entdeckt worden. Wie ein Polizeisprecher am Samstag mitteilte, fand eine Spaziergängerin gegen 10.30 Uhr die Tote an der Forkenbeckstraße Ecke Hohenzollerndamm in Berlin-Wilmersdorf. Das Alter der jungen Frau ist entgegen ersten Polizeiangaben noch unklar. Zunächst hieß es, das Opfer sei etwa 15 Jahre alt gewesen. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Erst Mitte April war in Berlin die Leiche eines bei lebendigem Leib verbrannten 14 Jahre alten Mädchens in einem Koffer in einem Park in Neukölln gefunden worden. Den Polizeiangaben zufolge lag die Tote offen an einem Weg und nicht versteckt in einem Gebüsch. Die Grünanlage an der Evangelischen Kreuzkirche wurde am Vormittag komplett abgeriegelt. Rund 100 Beamte durchsuchten das Gelände, zu dem auch eine größere Wasserfläche gehört, nach Hinweisen. Außerdem wurden Spürhunde eingesetzt. Die Spaziergängerin, die den grausigen Fund gemacht hat, wurde psychologisch betreut.

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Mordfall Mirjam: Polizei entdeckt DNA-Spuren des Täters

Der Mörder der 13 Jahre alten Mirjam aus Baden-Württemberg hat bei der Tat vor zwei Wochen Spuren seiner DNA hinterlassen. Sein Erbgut ist der Polizei aber nicht bekannt.Freiburg - Am Tatort im südbadischen Weindorf Auggen und an der Leiche des Mädchens seien Spuren des Erbguts eines Mannes gefunden worden. Der Vergleich mit den DNA-Datenbanken der Polizei in Deutschland und Frankreich habe aber kein Ergebnis gebracht. Bei dem Mann handele es sich also nicht um einen aktenkundigen Straftäter. Staatsanwaltschaft und Polizei erwägen jetzt einen Massengentest. "Eine DNA-Flächenerhebung in der Bevölkerung im Bereich Auggen ist angedacht, aber noch nicht in Vorbereitung", hieß es. Die 13-jährige Mirjam war am 20. April auf dem Weg zur Schule erdrosselt worden. Das Motiv sei unklar, sagte der Chef der Freiburger Kriminalpolizei, Bernd Belle. Es handele sich nicht um ein Sexualdelikt. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, hat die Staatsanwaltschaft am Freitag eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt. Die am Tatort gefundenen DNA-Spuren seien für die Ermittler von großer Bedeutung, sagte Belle. Sie könnten Grundlage für einen Massen-DNA-Test sein. Ob dieser notwendig sein wird, soll in den nächsten vier Wochen entschieden werden.
Bislang habe die Polizei Speichelproben von 70 Männern genommen, sagte Belle. Die 60 Beamte zählende Sonderkommission habe in den vergangenen zwei Wochen zudem mehr als 600 Hinweise untersucht und 1600 Menschen befragt. Ein Flugblatt, mit dem die Polizei nach dem Täter fahndet, soll von der kommenden Woche an auch im benachbarten Elsass verteilt werden. Gesucht wird auch ein blauer Kleinwagen, der kurz vor Mirjams Tod am Tatort gesehen worden sein soll. "Bei unseren Ermittlungen stoßen wir auf eine große Kooperationsbereitschaft", sagte der Chef der Sonderkommission, Joachim Gemmert.

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Freitag, 4. Mai 2007

Tuttlingen-Bewaffneter Überfall: Polizei sucht Supermarkt-Räuber

TUTTLINGEN - Ein bewaffneter Mann hat gestern Abend den real-Markt an der Rudolf-Diesel-Straße in Tuttlingen überfallen und mehrere tausend Euro geraubt. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung.Es ist 20 Uhr. Der real-Markt im Gewerbegebiet Nord schließt seine Pforten. Feierabend für die Angestellten, für die Hauptkassiererin beginnt die Abrechnung aller Kassen.
Diesen Moment passt der Räuber ab. Nach Zeugenaussagen, so berichtet gestern Abend Polizeisprecher Wolfgang Schoch, hat der Mann sich seit etwa 18.30 Uhr vor dem Eingang an der Nendinger Allee aufgehalten. Nun geht er in den Supermarkt hinein und bedroht die Kassiererin mit einer Pistole. Er raubt einen Teil der Tageseinnahmen, mehrere tausend Euro in bar und flieht. Wahrscheinlich nimmt er den Ausgang an der Nendinger Allee. Das alles passiert in rasendem Tempo.
Bewaffneter Überfall: Polizei sucht Supermarkt-Räuber
TUTTLINGEN - Ein bewaffneter Mann hat gestern Abend den real-Markt an der Rudolf-Diesel-Straße in Tuttlingen überfallen und mehrere tausend Euro geraubt. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung.
Von unserem Redakteur Ludger Möllers
Es ist 20 Uhr. Der real-Markt im Gewerbegebiet Nord schließt seine Pforten. Feierabend für die Angestellten, für die Hauptkassiererin beginnt die Abrechnung aller Kassen.
Diesen Moment passt der Räuber ab. Nach Zeugenaussagen, so berichtet gestern Abend Polizeisprecher Wolfgang Schoch, hat der Mann sich seit etwa 18.30 Uhr vor dem Eingang an der Nendinger Allee aufgehalten. Nun geht er in den Supermarkt hinein und bedroht die Kassiererin mit einer Pistole. Er raubt einen Teil der Tageseinnahmen, mehrere tausend Euro in bar und flieht. Wahrscheinlich nimmt er den Ausgang an der Nendinger Allee. Das alles passiert in rasendem Tempo.
"Wir haben gar nichts mitbekommen", zeigen sich Verkäuferinnen des real-Marktes wenig später völlig überrascht, "wir haben den Dienstschluss vorbereitet und erst viel später von dem Überfall erfahren."
Die Polizei, sie wird um 20.02 Uhr alarmiert, nimmt sofort die Fahndung auf. Vorerst ohne Erfolg.
Gestern Abend, bei Redaktionsschluss, sind noch viele Fragen offen. Zum Beispiel: Wie konnte sich der Mann Zutritt zur Hauptkasse verschaffen, die in einem separaten Raum, der von außen nicht ohne weiteres zu öffnen ist? Mit welchem Fahrzeug flüchtete er? War er alleine? Oder gab es Komplizen?
Bis in den späten Abend kontrollieren Beamte im Gewerbegebiet in der Hoffnung, der Täter habe sich oder die Beute vielleicht versteckt - oder plane einen weiteren Überfall. Bei der Fahndung wird auch ein Hubschrauber eingesetzt. Ohne Erfolg, der Täter ist flüchtig.

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Dienstag, 1. Mai 2007

Teenager steinigen Igel zu Tode

Mit Pflastersteinen haben zwei 15 und 17 Jahre alte Jugendliche einen Igel in Holzminden getötet.Die Schüler seien in der Nacht zum Montag noch in der Nähe des Tatortes an einer Teichanlage festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Jugendlichen hatten die Steine aus einem Fußweg herausgerissen und dann aus nächster Nähe auf den Igel geschleudert. Die Beamten konnten die Schüler anhand von Fußspuren überführen. Daraufhin legten beide ein Geständnis ab.

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Jungendliche von Exhibitionisten belästigt

Ort: 85057 Ingolstadt, Gaimersheimer StraßeZeit: Montag, 30.04.07, 23.55 Uhr
Zwei Mädchen im Alter von 16 und 17 Jahren waren am Montag auf dem Weg nach Hause, als sie gegen Mitternacht in der Gaimersheimer Straße auf dem Gehweg einen Mann bemerkten. Sie befanden sich auf der anderen Straßenseite, als er sein halb erregtes Glied durch den offen stehenden Reisverschluss zeigte. Dazu machte er obszöne Bewegungen. Die Jugendlichen gingen weiter und verständigten sofort die Polizei. Der Täter flüchtete von der Gaimersheimer Straße aus in östlicher Richtung. Ein Fahndung verlief jedoch negativ.Der Mann wird wie folgt beschrieben: ca. 180 cm groß, 30-40 Jahre alt, schwarze Haare, südeuropäisches Aussehen, trug weiße Hose und gelbes Sweatshirt.

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Montag, 30. April 2007

Wo ist Natascha Balslink? 23-Jährige seit fast einem Jahr verschwunden

Anfang 2006 verschwindet in Grafenhausen im Schwarzwald eine junge Frau unter mysteriösen Umständen: Natascha Balslink. Die Kripo Lahr sucht bis heute nach der 23-Jährigen - und nach einem Unbekannten, der möglicherweise etwas mit Nataschas Verschwinden zu tun hat.
Natascha Balslink ist gelernte Erzieherin. Sie lebt mit ihrem Ex-Freund zusammen, den sie für sich zurück gewinnen will. In den Tagen vor ihrem Verschwinden gibt es mehrere Vorkommnisse, die der Polizei Rätsel aufgeben. So trifft sich Natascha Balslink am Mittwoch, 11. Januar, abends offenbar mit einem Bekannten. Wer dieser Mann ist, konnte bis heute nicht geklärt werden. Auch ist unklar, ob Natascha Balslink an diesem Abend ihren Ex-Freund in Begleitung einer anderen Frau gesehen hat.Am Freitag, 13. Januar, hält Natascha Balslink eine abendliche Verabredung mit einer Freundin nicht ein. Das ist ungewöhnlich für die junge Frau, die als überaus zuverlässig gilt. Stattdessen scheint sie Besuch zu haben. Ein Nachbar hört zwei Männerstimmen aus ihrer Wohnung und riecht starken Zigarettenrauch. Auch wer diese Männer sind, liegt bis heute im Dunkeln. Am Morgen darauf, Samstag, 14. Januar 2006, verlässt Natascha Balslink gegen 8.30 Uhr das Haus. Ihr Auto lässt sie stehen. Wo sie zu Fuß hin will, ist nicht bekannt. Danach bleibt sie verschwunden. Personenbeschreibung: Natascha Balslink ist 23 Jahre alt, 1,60 Meter groß und schlank. Sie hatte zum Zeitpunkt ihres Verschwindens rot-blond-gesträhnte, schulterlange Haare und trug dunkle Kleidung sowie eine dunkle Handtasche.Ermittlungsfragen: Wer hat Natascha Balslink nach ihrem Verschwinden, am 14. Januar 2006, noch gesehen, vielleicht sogar in Begleitung? Wer war der Bekannte, mit dem sie sich drei Tage zuvor getroffen hat? Und welche Männer waren am Freitag, 13. Januar 2006, abends gegen 22.30 Uhr in ihrer Wohnung?

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Heimweg in den Tod - Warum wurde Helga Dieckmann ermordet?

Die 64-Jährige besuchte ihren Mann im Krankenhaus in Brandenburg. Kurz vor 18 Uhr verabschiedet sie sich - ein Abschied für immer. Denn auf dem Nachhauseweg trifft Helga Dieckmann auf ihren Mörder…Helga Dieckmann arbeitet stundenweise in einer Arztpraxis in Brandburg. Am 8. November 2006 verlässt sie gegen 17 Uhr ihren Arbeitsplatz. Sie möchte ihren Ehemann besuchen, der am Vormittag operiert wurde. Nach ihrem Besuch macht sich die 64-Jährige auf den Nachhauseweg - doch dort kommt sie nicht an. Helga Dieckmann wird auf offener Straße überfallen und mit einem Messer schwer verletzt. Mit letzter Kraft schleppt sie sich weiter, bis sie auf einen Passanten trifft. Kurz darauf stirbt die 64-Jährige im Krankenhaus an ihren Verletzungen - nur wenige Zimmer von ihrem Mann entfernt.Eine Woche nach der Tat - am 15. November 2006 kommt es in Brandenburg zu einer für die Ermittlungen hoch interessanten Begegnung. Ein junger Mann mit Spitznamen UMS soll sich in der Nähe des Rewe-Markts am Tschirchdamm (in Brandenburg-Görden) einem flüchtigen Bekannten offenbart und behauptet haben, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Die Polizei fahndet jetzt mit Hochdruck nach dem jungen Mann.

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430 Kilo Cannabis geschmuggelt - Drogenhändler festgenommen

München (ddp-bay). Beamte des Zolls, des Landeskriminalamt (LKA) und der Polizei haben eine Bande von Rauschgifthändlern zerschlagen. Nach mehreren Monaten Ermittlungsarbeit konnte der Organisation der Schmuggel von insgesamt 430 Kilo Cannabis nachgewiesen werden, wie das LKA in München mitteilte. Eine Niederländerin und vier Männer aus München, Fürstenfeldbruck, Köln und der Schweiz wurden festgenommen.In einem Lagerraum des 37-jährigen Mannes aus Fürstenfeldbruck hatte die Polizei im Oktober 2006 zunächst 12,5 Kilo Haschisch und 14 Kilo Marihuana aufgespürt. Der Fund führte die Ermittler zu den Lieferanten, einem 52-jährigen Deutschen, der in der Schweiz wohnte, sowie der 32-jährigen Niederländerin. Das Paar hätte sich vornehmlich im Ausland aufgehalten und sei nur zur Organisation von Rauschgifttransporten und zur Kontaktpflege nach Deutschland gekommen, hieß es.Der Kaufmann und die Prostituierte konnten den Angaben zufolge Ende Dezember am Frankfurter Flughafen festgenommen werden, als sie nach Indien reisen wollten. In ihren Wohnungen fanden die Ermittler erneut einige Mengen Rauschgift.Als professionelle Kuriere konnten laut LKA Anfang Februar und Mitte März zwei Deutsche, ein 53-jähriger Kaufmann aus München und ein 48-jähriger Rundfunkbeauftragter aus Köln, identifiziert werden. Alle Festgenommenen befinden sich in Untersuchungshaft.

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Sonntag, 29. April 2007

Berlin-Verbrannte Leiche im Park – Opfer identifiziert, Belohnung ausgesetzt

Die Ermittlungen der Mordkommission wegen Mordes im Zusammenhang mit dem Fund einer verbrannten Frauenleiche am Abend des 16. April 2007 haben weitere Erkenntnisse ergeben.Bei dem Opfer handelt es sich um die 14-Jährige Kristina HANI aus Neukölln.Sie konnte anhand von Überprüfungen von Vermisstenanzeigen und gerichtsmedizinischen bzw. kriminaltechnischen Untersuchungen identifiziert werden.Nach den Erkenntnissen der Ermittler hatte Kristina HANI am Sonntag, den 15. April, gegen 23 Uhr die Wohnung ihrer Mutter verlassen und war danach nicht mehr zurückgekehrt.Kristina war Drogenkonsumentin. Aus diesem offenbar extrem großen Kontaktkreis sind bis jetzt jedoch nur wenige Hinweise eingegangen.Die 7. Mordkommission fragt?
Wer kann Angaben darüber machen, woher sie ihre Drogen bezogen ?
Hinweise nehmen die Ermittler der 7. Mordkommission in der Keithstraße 30 unter der Rufnummer 030 / 4664 911701 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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