Beteiligt: -1- Klein-Lkw bis 3,5t, -2- PkwPersonenschäden: -2- getötete Personen, -2- schwer verletzte Personen, -2- leicht/mittelschwer verletzte PersonenZur Unfallzeit befuhr der 29-jährige Fahrer, whft. in Hamburg, mit seinem Klein-Lkw Renault Kangoo die BAB 24 in Fahrtrichtung Hamburg. In Höhe der Ausfahrt HORNBEK ist der Fahrer nach eigenen Angaben "eingeschlafen" und nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der Klein-Lkw touchierte anschließend ein großes Verkehrszeichen, überfuhr die Grünfläche im Bereich der Ausfahrt/Auffahrt HORNBEK, geriet ins Schleudern, überschlug sich und kam später auf der Richtungsfahrbahn Hamburg auf dem linken Fahrstreifen entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand. Die Beleuchtung des Pkw war fast vollständig ausgefallen und der Pkw war somit kaum erkennbar. Der 29-jährige wurde dabei nur leicht verletzt. Er stand unter Alkoholeinfluss (AAK: 0,95%). Eine Blutprobenentnahme wurde durch die Polizei Schwarzenbek-Land im KH Geestacht durchgeführt. Der Führerschein wurde sichergestellt.In einem zeitlichen Verzug näherten sich zwei Pkw der Unfallstelle. Da die Beteiligten keine Angaben zum Unfallgeschehen machen konnten/wollten, dürfte sich der Unfall nach Spurenlage wie folgt zugetragen haben:Die 44-jährige Fahrerin eines Pkw Seat Toledo, whft. gewesen in Wahlstedt, näherte sich der Unfallstelle auf dem rechten Fahrstreifen.Ob sie kurz vor der Unfallstelle ihr Fahrzeug leicht verzögerte, abgebremste oder gar zum Stillstand gebracht hatte, konnte vor Ort noch nicht ermittelt werden.Der Pkw war besetzt mit ihrem Ehemann (46 Jahre) als Beifahrer. Im Fond saßen die Kinder, der Sohn 21 Jahre und die Tochter 22 Jahre.Der nun nachfolgende 26-jährige Hamburger, Fahrer eines Mercedes CLK 350, erkannte die Unfallstelle oder die Situation zu spät und fuhr auf das Heck des Seat Toledo auf, wobei dieser nach rechts in den Graben geschleudert wurde und sich einmal überschlug.Die gesamte Familie aus Wahlstedt hatte die vorgeschriebenen Sicherheitsgurte im Fahrzeug nicht angelegt.Durch den starken Heckaufprall wurde der Pkw extrem deformiert. Die Fahrerin und ihr Sohn waren bereits beim Eintreffen der Rettungskräfte verstorben und im Fahrzeug eingeklemmt. Der Ehemann kam später wieder zu Bewusstsein und wurde in die UNI-Klinik nach Lübeck eingeliefert. Die Tochter war ebenfalls eingeklemmt und musste durch die Feuerwehren aus Büchen und Talkau aus dem Fahrzeug herausgeschnitten werden. Sie wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins KH HH-Boberg verbracht. Für sie besteht akute Lebensgefahr.Der 26-jährige Hamburger kam ebenfalls nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Fahrer erlitt leichte bis mittelschwere Verletzungen im Rückenbereich und wurde dem Krankenhaus Geesthacht zugeführt. Durch die Polizei Schwarzenbek-Land wurde die Verkehrstüchtigkeit überprüft. Es wurden keine Beeinträchtigungen festgestellt!Die beiden Pkw wurden sichergestellt.Für die weitere VU-Ermittlung wurde Rücksprache mit der STA Lübeck gehalten, ein Sachverständiger hinzugezogen. Zur Erstellung seines Gutachtens wird die BAB 24 ab 10.30 Uhr in Fahrtrichtung Hamburg ab der AS Hornbek voll gesperrt. Eine Verkehrsumleitung erfolgt über die L200-Breitenfelde-AS Talkau. Über die Dauer der Sperrung kann derzeit keine Aussage getroffen wer
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