Rasenpflege- Wie geht es richtig?
Sattes, dichtes Grün – so soll der Rasen aussehen. Doch insbesondere jetzt bei der unüblichen Frühjahrshitze ist er ohne Hilfe des Gärtners oft weit davon entfernt: Braun, mit kahlen Stellen, teilweise vermoost, verfilzt und voller Unkraut bietet er einen trostlosen Anblick. Macht aber nichts, denn vieles davon lässt sich mit reichlich Wasser und einer Erfrischungskur beseitigen.Dieses Jahr müssen Sie sich mal nicht ärgern, dass Sie Ihren Rasen noch nicht auf Vordermann gebracht haben: Die Vorteile, die Sie im Frühjahr gehabt hätten, sind eh dem superwarmen April zum Opfer gefallen. Nichts war mit einfach aussäen und abwarten, die Feuchtigkeit hätte ohne Wässern nicht ausgereicht. Aber jetzt sollten Sie loslegen: Wenn Sie jetzt besondere Sorgfalt beim Gießen walten lassen, können Sie die meisten Schäden am Rasen ohne Probleme mit unserem kleinen Kurprogramm beheben. Als erstes sollten Sie den Rasen mähen. Danach wird der Rasen vertikutiert (entfilzt). Dabei wird die Grasnarbe von abgestorbenen Rasengräsern, Moos und Unkräutern befreit. Das Anritzen der Erde öffnet die Bodenoberfläche für die Wasseraufnahme und regt die Rasenpflanzen zu verstärktem Wachstum an.Achten Sie darauf, dass der Boden nicht allzu nass ist, sonst werden zu viele Gräser herausgerissen. Die dafür benötigten Geräte gibt es in Fachhandlungen und Baumärkten. Teilweise werden sie dort auch verliehen. Die Geräte werden ähnlich wie ein Rasenmähers benutzt: Sie werden in gleichmäßigen Bahnen über den Rasen gezogen bzw. geschoben, je nachdem ob es sich um ein elektrisches oder ein manuelles Gerät handelt. Der anfallende Rasen-, Moos- und Unkrautabfall wird anschließend mit einem Rechen eingesammelt und auf den Kompost oder als dünne Mulchschicht in die Blumenbeete gegeben. .......
Labels: Ratgeber

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